Reparatur-Café



Heimatverein Steglitz
Drakestraße 64A
12205 Berli
n

Tel. 030/8 33 21 09
Fax 030/8 43 06 309

Bus M11
Haltestelle
Holbeinstraße


Öffnungszeiten für
Archiv (nach Verabredung),
Bibliothek und Museum

Montag geschlossen
Dienstag-
Freitag
15 bis 18 Uhr
Sonntag 15 bis 18 Uhr

© 2006 - 2017
Heimatverein Steglitz
des HEIMATVEREIN STEGLITZ e. V.
+++ Möchten Sie Räume für Ihre Veranstaltungen mieten? Sprechen Sie uns an! +++
s

 

  MITMACHEN

 

 


Ausstellungen -
Aktuelles | Infoblatt | Vorschau | Rückschau



THW-Ausstellung
Helfen im Zeichen des Zahnrades
Das THW in Berlin 1950-2015

vom 27. Januar 2016 bis 4. Dezember 2016



Ausstellungsinfo ändern

Lichterfelde, die letzten 150 Jahre

vom 25. Januar 2015 bis 6. Dezember 2015



Die Entwicklung der Kolonie Lichterfelde im Jahr 1865 vollzog sich am Rande des bis dahin fundamentalsten Wandels der Stadtgeschichte. Im ausgehenden 19. Jahrhundert avancierte Berlin zur deutschen Haupt- und industriellen Weltstadt. Während die Bevölkerungszahl in der Stadtmitte zurückging, wuchs sie an der Peripherie deutlich. Die Stadt und ihre Randorte verknüpfte schon bald eine moderne Verkehrsinfrastruktur – Straßen, Kanäle, Eisenbahnen und Stadtbahnen.

Der Vorort Lichterfelde zog seinen Nutzen daraus. Hier fanden Unternehmen preiswerten Boden und beanspruchten Wohn- und Lebensraum für ihre Angestellten. Die Bevölkerungszahl und der Wohlstand nahmen sprunghaft zu. Es entstand ein überwiegend konservatives Milieu, wesentlich verstärkt durch die Anwesenheit von Militärs und Beamten. Die Einwohnerzahl von Lichterfelde stieg zwischen 1871 und 1919 von 989 auf 47.213 Menschen.

Der Blick auf die letzten 150 Jahre in Lichterfelde beschreibt das „bürgerliche“ Lichterfelde des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, das wie in einem Mikrokosmos wichtige Teile des deutschen Bürgertums der damaligen Epoche repräsentierte. Lichterfelde wurde auch zum Geburtsort großer kultureller und wissenschaftlicher Leistungen. Der Fortschritt aber wurde mit einem verfehlten politischen Denken überschattet und entfachte sich zur zerstörenden Kraft über Kulturen und Menschenleben.

Im Juli 1945 zogen die Amerikaner in Steglitz ein und färbten den Alltag auch mit neuen Klangbildern, so dass bald schon der gesamte Berliner Südwesten „swingte“ und „jazzte“. Mit der Teilung Deutschlands begann für die Westberlin ein seltsames Inselleben in dem sich nun Lichterfelde mit einreihen musste.

Dank der Wiedervereinigung 1990 gewann Lichterfelde sein Teltower Hinterland zurück und verortete sich ab 2001 in der neuen Bezirksstruktur Steglitz-Zehlendorf. Dem Lichterfelder Kiezbewusstsein tat dies keinen Abbruch.


Ausstellungsinfo ändern



Verschwundene Schönheiten
Die Kakaokanne
vom 31. August 2014 bis 7. Dezember 2014


In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gehörte zu jedem Service der meisten Manufakturen eine Kakaokanne. Die Dekore, Farben und Formen wurden durch Anregungen des Bauhauses beeinflusst und erreichten bis gegen Ende der Weimarer Republik einen heute unvorstellbaren Variantenreichtum. Der Sammler Ulrich Thomas zeigt zahlreiche Beispiele.

Austellung: Verschwundene Schönheiten
Ausstellungsinfo ändern

Puppenhäuser im Zeitsprung der Jahrhunderte

vom 31. August 2014 bis 7. Dezember 2014


Schon im 16. Jahrhundert gab es erste Puppenstuben, die als Schaustücke Verwendung fanden. Reiche Bürgerhäuser ließen sich ihren Besitz zur Präsentation Ihres Wohlstandes im kleinen Maßstab nachbauen. Später, in der Zeit des Biedermeiers, wurden diese im erzieherischen Sinn für Mädchen als Spielzeug verwendet. Wohnungen gehobener Bürgerfamilien galten als Muster spielerischer Darstellung häuslicher Aufgaben.
Petra Helfrich stellt eine beachtliche Sammlung und Produktion in einer Verkaufsausstellung vor.


Austellung: Puppenhäuser im Zeitsprung der Jahrhunderte
Ausstellungsinfo ändern

Porträtaufnahmen von Antonia Bartning

vom 31. August 2014 bis 7. Dezember 2014


Die Fotografin Antonia Bartning zeigt in ihrer Ausstellung Fotos von Menschen in Ghana und erzählt deren Geschichten dazu. Zu sehen ist das Ergebnis einer Porträtreihe - während ihrer zwei Aufenthalte in Ghana (2011 und 2013) fertigte sie über 400 Porträts. Außerdem werden einzelne Fotos von Menschen und bestimmten Orten in Ghana gezeigt und die zugehörige Geschichte erzählt.

Austellung: Porträtaufnahmen von Antonia Bartning
Ausstellungsinfo ändern

Zeichnungen und Malerei Lilla von Puttkamer

vom 31. August 2014 bis 7. Dezember 2014


„Meine Bilder sind Momentaufnahmen aus meiner unmittelbaren Umgebung und erzählen Geschichten von unerklärlichen Dingen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Leidenschaften und Verstrickungen.
Schattenwelten, Projektionen und Erinnerungen laden ein zum Blick in einen Traumspiegel, eine Reflexion des Halb- und Unbewussten“


Austellung: Zeichnungen und Malerei Lilla von Puttkamer
Ausstellungsinfo ändern

Franz Kafka
Kafka in Steglitz
vom 15. Februar 2014 bis 11. Juli 2014


Ausstellung mit Kafka-Illustrationen von Carl Otto Bartning (1909 -1983) Abb.: „Ein Landarzt“ Lithographie 1965
Abb. Carl Otto Bartning, Ein Landarzt, 1965 (Litho)

Franz Kafka, geboren am 3. Juli 1883 in Prag, blieb ein Leben lang „unbehaust“ in der Welt, die ihn zutiefst ängstigste, der er keinen Sinn abringen konnte.
In Prag gehörte er zur jüdischen Minderheit, die zwischen Tschechen und Deutschen stand und sogar in sich gespalten war.
Im Grunde war Kafka stets – im tatsächlichen wie übertragenen Sinn – ein Untermieter, der überall fremd blieb, der suchte und verzweifelte, ohne je etwas zu finden, das seinem Leben eine feste Basis hätte geben können.
In Steglitz mochte Kafka kurzzeitig und flüchtig geglaubt haben, im Alter von 40 Jahren doch noch die Erfüllung erreichen zu können. Dass sein Steglitzer Intermezzo letztlich wie ein Traum verflog, steht sinnbildlich für seine biografische und dichterische Existenz, die in dieser Ausstellungsbroschüre thematisiert werden soll.

Franz Kafka ist, glauben viele, schwer zu interpretieren.
Es gibt wohl keinen zweiten Literaten des 20. Jahrhunderts, der so unterschiedlich gedeutet worden ist wie Franz Kafka. Die Zahl der Veröffentlichungen über ihn geht in die tausende. Die endgültige Auslegung wird es vermutlich nie geben, aber zumindest können Kafkas Thematik, welche die Grundfragen des menschlichen Lebens betrifft, herausgestellt und Angebote zur Interpretation gemacht werden. Von größter Wichtigkeit ist es, den engen Zusammenhang zu erkennen, der zwischen Kafkas Leben und dem dichterischen Werk besteht. Neben den biografischen sind auch die historischen Rahmenbedingungen, unter denen Kafka wirkte, und die oft vernachlässigt werden, zu berücksichtigen.

Aufgrund seiner geistigen Einstellung empfand sich Kafka als ein Fremder in der Welt. Den letzten halbherzigen, zum Scheitern verurteilten Versuch, daran etwas zu ändern, unternahm er in Berlin/Steglitz. Am Ende wartete folgerichtig der Tod auf ihn – genau wie bei den Protagonisten seiner Romane.

Dass Kafka einige Monate in Steglitz lebte, unterstreicht nicht nur, dass dieser Bezirk auch ein von Intellektuellen bevorzugter Stadtteil gewesen ist.
Kafka fühlte sich in Steglitz wohl; er lobte die Ruhe und Beschaulichkeit dieser Wohngegend, die noch heute zu deren Vorzügen gehört. Leider gibt es auch eine weniger angenehme Kontinuität zwischen den 20er-Jahren und der Gegenwart. Kafka musste Steglitz nicht zuletzt deshalb verlassen, weil er die hier üblichen hohen Mieten nicht zahlen konnte.

Ausstellungsinfo ändern



WIKING
Wie Automodelle aus Lichterfelde Leidenschaft entfachen
vom 13. Oktober 2013 bis 26. Januar 2014


Pressebericht Tagesspiegel

WIKING-Modelle aus Lichterfelde haben eines gemeinsam: Sie entfachen Leidenschaft, begeistern Sammler oft ein Leben lang.
Von den 1930er-Jahren bis in die späten 1980er-Jahre wurden die Miniaturen millionenfach in der altehrwürdigen Backsteinvilla „Unter den Eichen 101“ geschaffen – von der Idee bis zur Produktion, mit viel gestalterischer Kraft.
Und die Autominiaturen gibt es immer noch, wurden bis heute zu Modell-Legenden.
Waren es in den 1930er-Jahren zunächst Schiffsmodelle im Maßstab 1:1250, kamen dann Flugzeuge in 200-facher Miniaturisierung und 1948 die legendären Verkehrsmodelle erst in 1:100, dann in 1:87 passend zur Modelleisenbahn hinzu.

Faszination der großen Welt der kleinen Miniaturen


Fotos: Wiking

Die Ausstellung im Steglitzer Heimatmuseum stellt das einmalige und faszinierende Gesamtwerk von WIKING-Modellbau vor.
Der gebürtige Berliner Friedrich Peltzer (1903-1981) war es, der WIKING-Modelle erfand und die Marke zum Modell-Mythos werden ließ.
Überraschend nah am Vorbild, aber immer funktionell – so sahen Peltzers erste Schiffsminiaturen aus. Der Modellbau wurde 1936 zu seiner geschäftlichen Kernkompetenz.
Nach dem Krieg ging es weiter: Aus Kunststoffresten wurden Kämme fürs Volk gespritzt, ab 1948 folgte die rasche Marktdurchdringung jener Automodelle, die heute viele tausend Sammler in Bewegung halten.
Sie alle begeistert die Chronologie in seiner facettenreichen Themenbreite – die Faszination der großen Welt der kleinen Miniaturen.

Das Sondermodel Bulli 'Heimatverein Steglitz' unserer Ausstellung: (EUR 15,--) zuzügl. Zustellgebür
Bestellungen und Lieferung unter info@heimatverein-steglitz.de,
per Telefon oder Brief.


Ausstellungsinfo ändern



90 Jahre Heimatverein Steglitz
Geschehnisse in Steglitz
vom 24. August 2013 bis 6. Oktober 2013


Rede zur Feierstunde von Bezirksstadtrat Michael Karnetzki

Mit dieser Ausstellung hat der Steglitzer Heimatverein, anlässlich seines 90-jährigen Bestehens, erstmals die Heimatchronik im weitesten Sinne vielseitig aufgeschlagen.

Die seither ehrenamtlich engagierten Heimatfreunde haben hier in ihrem Vereinshaus bis zum heutigen Tage ein großes gesammeltes und erforschtes Werk mit Bildem, Texten und Dokumenten über das Entstehen und die Entwicklung des Steglitzer Bezirkes zusammengetragen und archiviert.

Wenn in dieser Repräsentation nur eine Auswahl über alles Geschehen bis zum heutigen Tag gezeigt werden kann, ohne Anpruch auf Vollständigkeit, so war es eine Überlegung wegen der begrenzt zur Verfugung stehenden Ausstellungsfläche in diesem Haus.

Die Entscheidung war nicht leicht, was man in dieser Ausstellung überhaupt zeigen kann bzw. sollte. Denn es waren nicht immer beschauliche, friedliche Zeiten.

Dennoch, die älteren Generationen haben sie wohl erlebt, aber vielleicht schon fast vergessen. So werden die gezeigten Bilder und Beschreibungen in der Ausstellung mit so manchen Ereignissen und Erlebnissen noch einmal wahrhaftig und wecken Erinnerungen. Wenn in dieser Schau auch Ereignisse bedrückender Daten gestaltet und zu sehen sind, so werden die jüngeren Besucher der Ausstellung auf einigen Ausstellungstafeln erfahren, dass es in Steglitz, in Lichterfelde und Lankwitz auch Jahrzehnte gab, in denen die Menschen vor Ort angstvolle Tage erlebt haben.
Ausstellungsinfo ändern



Steglitzer Skizzen

vom 12. Mai 2013 bis 21. Juli 2013


Der Maler Günter Fischer zeigt in seinen Steglitzer Skizzen und Ölgemälden Gesichter von Straßen und Plätzen, die sich verändert haben und heute nur noch in der Erinnerung gegenwärtig sind.
So verschwand der „Friseur der Dame“ etwa 1960 am Bahnhof Feuerbachstraße samt seiner Berufsbezeichnung und kurioserweise kam ein längst vergessener Name wie der, der „Putzmacherin“ etwa um 1990 auf einem Werbeschild in der Drakestraße zum Vorschein.
Dekorative Ladeneingänge und Werbeschriften um den Kranold-Platz gaben den Ladenzeilen ein prägendes Bild. „Rinds- und Schweineschlachterei“ gehörten ebenso dazu wie „Alter Markt“. Heute sprechen wir vom Einkaufskarree.

Wieder ins Licht gerückt sind Gebäude, die heute unter dem Denkmalsschutz vor der Vergänglichkeit bewahrt werden, so kommt beispielsweise die Schwartzsche Villa im sonnigem Gelb wieder zur Ausstrahlung.
Unverändert ist die Topografie des Teltow-Kanals geblieben, auch wenn die Treidelbahn heute keine Kähne mehr durch das Kanalbett schleppt.
Steglitz, das nie eine Stadt war, hat aber dennoch einen Stadtpark, dessen Geschichte sich um nunmehr 100 Jahre rankt.
So ist der Glanz der Parklichtspiele in die Vergangenheit gerückt und ein Discounter füllt heute das Bild.
Auch andere Anlagen sind verschwunden und neue bereichern heute den Park.
Diese Perspektivenwechsel einer belebten und immer wieder neu erwachenden Geschichte nimmt Günter Fischer in seinen Bildern auf.


Austellung: Steglitzer Skizzen
Ausstellungsinfo ändern



Gründer und Erfinder der Industriegeschichte

vom 14. Oktober 2012 bis 28. April 2013



Fast 600 Jahre existierte Steglitz als kleines Bauerndorf inmitten des brandenburgischen Landes. Noch im frühen 19. Jahrhundert, als die Industrialisierung längst begonnen hatte, zählte Steglitz nur rund 800 Einwohner. Wenige Jahrzehnte später änderte sich dieses Bild dramatisch. Nach Steglitz kamen Erfinder, Unternehmer, Großkonzerne wie Dehomag/ IBM und Telefunken. Überregionale Bedeutung gewannen auch die „Bundesanstalt für Materialprüfung“, ebenso Tüftler und Bastler: Manfred von Ardenne, Rudolf Fuess, Otto Lilienthal. Abgerundet wird das reichhaltige Bild durch mittelständische Betriebe, beispielsweise die „Neue Photografische Gesellschaft“. Nicht nur mit dem Bau der ersten dauerhaften elektrischen Straßenbahn, dem Symbol des industriellen Wandels in Berlin, trug Steglitz/Lichterfelde dazu bei, Berlin in „Elektropolis“ zu verwandeln. Der Wissenschaftler und Firmengründer Werner von Siemens hatte die elektrische Straßenbahn erfunden und 1879 gebaut. Auch sonst war die elektrische Industrie in Steglitz massiv vertreten. Hierbei ist nicht nur an den Fernseher zu denken, dar in Lichterfelde wesentlich mitentwickelt wurde. Auch die Sendeanlagen der Telefunken und das Kraftwerk Steglitz, dessen gewaltige Apparate Strom herstellten, sind hierbei zu erörtern. Die Dehomag/IBM eröffnete das Zeitalter des Computers.


Austellung: Gründer und Erfinder der Industriegeschichte
Ausstellungsinfo ändern

Holzwerk
Junge Kunst im Museum
vom 26. August 2012 bis 16. September 2012


Holz beschäftigt fast die ganze Emil Molt Schule. Schüler der 4. bis 9. Klasse stellten Gegenstände her, die aus dem Lebensumfeld der Menschen vergangener Zeit stammen. Sie haben untersucht, welche Rolle Holz in verschiedenen geschichtlichen Epochen und Lebensbereichen spielte. Aus in der Natur gefundenen Holzstücken entstanden geschnitzte Figuren, Boote und andere Gebrauchsgegenstände, die geschichtlichen und musealen Vorbildern nachgeahmt sind. Nicht jede Holzart war dabei für jede Nutzbarmachung geeignet. Das Gesamtprojekt der Schule bearbeitet Holz in Kunstformen und zeigt, wo es in Denkmalen zu finden ist. Die dazu laufende Ausstellung ist ab 13.00 Uhr im Museum zu besichtigen und ab 15.00 Uhr präsentieren die Schüler ihre Arbeiten.
Ausstellungsinfo ändern

Steglitz zwischen Idylle und Metropole

vom 1. Juli 2012 bis 22. August 2012


Aus dem gleichnamigen Buch von Christian Simon zeigt der be.bra verlag einige Abbildungen im Großformat.
Ausstellungsinfo ändern

Auf den Spuren des Steglitzer Kunstmalers Wilhelm Blanke (1873-1936)
Repräsentative Auswahl von Gemälden des Künstlers
vom 6. Mai 2012 bis 24. Juni 2012


Das Steglitz Museum zeigt in Zusammenarbeit mit dem Wilhelm-Blanke-Archiv Berlin eine eindrucksvolle Auswahl von Gemälden des Künstlers, der von 1895 bis 1930 in Steglitz lebte und wirkte. Begleitet wird die Ausstellun durch Regine Zimmerninkat, die als Großnichte des Malers in persönlichen Führungen im Mai und Juni lebendige und zudem persönliche Einblicke in die künstlerischen Spuren ihres Großonkels Wilhelm Blanke gibt.


Austellung: Auf den Spuren des Steglitzer Kunstmalers Wilhelm Blanke (1873-1936)
Ausstellungsinfo ändern

Rückkehr ins Leben

vom 22. Januar 2012 bis 30. April 2012


So lautet der Titel der Ausstellung, die den Leidensweg von 135 Sippen- und Sonderhäftlingen aus 17 Ländern Europas dokumentiert. Die zumeist prominenten Gefangenen wurden am Ende des Zweiten Weltkrieges als Geiseln der SS aus dem KZ Dachau nach Südtirol verschleppt. Unter den Internierten befanden sich der ehemalige österreichische Bundeskanzler Dr. Kurt von Schuschnigg mit Frau und Tochter, der frühere französische Ministerpräsident Léon Blum mit Frau, der ehemalige ungarische Ministerpräsident Miklós von Kállay, der Oberbefehlshaber des griechischen Heeres, General Alexandros Papagos, mit seinem gesamten Generalstab, der französische Bischof von Clermont-Ferrand, Gabriel Piguet, der ehemalige Generalstabschef des deutschen Heeres, Generaloberst Franz Halder, mit Frau, der frühere Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsminister Dr. Hjalmar Schacht sowie Familienangehörige des Obersten Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 das Attentat auf Adolf Hitler verübt hatte. Weitere Persönlichkeiten waren auch der Pfarrer Martin Niemöller sowie der Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, der auf diesen Transport hingerichtet wurde. Nach der Befreiung der Geiseln am 30. April 1945 fanden sie Aufnahme im Hotel „Pragser Wildsee“. Dieses liegt im Pragser Tal, einem Seitental des Hochpustertals. Die Ausstellung, die bisher in Deutschland und im Ausland große Beachtung fand, wird im Steglitz-Museum gezeigt.

Austellung: Rückkehr ins Leben
Ausstellungsinfo ändern

Von Lichterfelde in die Welt
Die erste elektrische Straßenbahn
vom 16. Mai 2011 bis 31. Oktober 2011


Die ersten „Elektrische“ feiert am 16. Mai Ihren 130. Geburtstag.
Das Steglitz Museum schenkt diesem Jubiläum eine Ausstellung.
Kerngedanke dieser Ausstellung wird die Zeit der Revolution des Verkehrswesens im 19. Jahrhundert sein, in der Werner von Siemens mit der Erfindung des elektrodynamischen Prinzips die Entwicklung einer elektrischen Bahn gelang.
Begünstigend und geradezu als Triebfeder der Entwicklung, wirkte die Errichtung der Hauptkadettenanstalt in Lichterfelde und versetzte Werner von Siemens, auf Grund besonderer Umstände in die Lage, seine Vision einer elektrischen Stadtbahn mit großem Erfolg vorzustellen.
Das Gebiet um Lichterfelde ging damit in einem rasanten Lauf die Wege eines neuen Vorortes von Berlin ein.
Die Straßenbahn entwickelte sich schnell als geeignete Stadtbahn und verbreitete ihren Ruf rund um den Erdball.
Die Vision Siemens', neue Verkehrs- und Transportwege für Menschen und Güter, traf den Nerv der Zeit einer sich rasant ausbreitenden Stadt und einer Metropole der technischen Entwicklung. In diesem Bild wird die technische Revolution und die Urbanisierung einer Stadt vorgestellt.

Begleitend zur Ausstellung gibt es neben einer Broschüre Fachvorträge, historische Straßenbahnfahrten, Führungen, Modellbauanlagen, Lesungen, Diavorträge, Angebote für Schulprojekte und ein besonderes Angebot zum Tag des offenen Denkmals.

Zum Veranstaltungskalender


Austellung: Von Lichterfelde in die Welt
Ausstellungsinfo ändern

Der architektonische Blick
des Photographen Hermann Rückwardt (1845-1919)
vom 19. September 2010 bis 4. April 2011


Zu dieser Ausstellung boten wir Vorträge und Führungen an.

Hermann Rückwardt war einer der Berliner Stadtphotographen des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Er begann seine berufliche Selbständigkeit 1868 mit der Übernahme eines Photoateliers in Berlin Mitte, das bisher nur Portraitphotographien angefertigt hatte.
In kürzester Zeit baute Rückwardt durch die Ausweitung des Angebots auf Architekturphotographien das Geschäft aus.
Bereits 1869 gründete er eine Verlagsgesellschaft zur besseren Vermarktung der eigenen Aufnahmen.
In der Folge erhielt er zahlreiche erste Preise auf Weltausstellungen und internationalen Photo-Wettbewerben.
1876 wurde er zum Königlich Preußischen Hofphotographen und 1885 zum Königlich Bayerischen Hofphotographen ernannt.
Der wachsende Geschäftsbetrieb mit über 20 Mitarbeitern und einer eigene Lichtdruckerei machte wiederholte Atelierumzüge erforderlich.
Schließlich ließ er sich 1892 mit seinem Verlag nebst Atelier und Lichtdruckwerkstatt in Gross-Lichterfelde nieder.

Gezeigt wird ein breites Spektrum an Stadtphotographien um 1880 sowie Lichtdrucke zur Architektur und Ansichtskarten seines Verlages.
Frühe Photoapparate und photographisches Handwerkszeug gewähren einen Einblick in die Arbeitsweise eines Photographen der damaligen Zeit.

Begleitet wird die Ausstellung von einem abwechslungsreichen Programm an Führungen und Vorträgen.

Einladung

Austellung: Der architektonische Blick
Ausstellungsinfo ändern



Das Museum zeigt seine Schätze
Es gibt viel zu entdecken

vom Sonntag, 29. November 2009 bis Sonntag, 2. Mai 2010 ... zum Artikel


Ein Museum und ein Eisberg haben etwas gemeinsam: bei beiden sieht der Betrachter nur einen Bruchteil des Ganzen, der größte Teil bleibt im Normalfall verborgen. Dies für das Steglitz-Museum zu ändern, ist eines der Ziele dieser Ausstellung. Über viele Jahre sind Sammlungen zusammengetragen worden, besonders aus Schenkungen und Nachlässen unserer Mitglieder und Freunde, die aus den verschiedensten Gründen selten oder gar nicht gezeigt werden. Im Rahmen dieser Ausstellung werden den Besuchern ausgewählte Schätze aus verschiedenen Bereichen vorgestellt. Gemeinsam ist ihnen, dass sie einen - wenn auch unterschiedlichen - Bezug zu Lankwitz, Lichterfelde, Steglitz oder Südende haben und damit zu deren Entwicklung und Geschichte.

Austellung: Das Museum zeigt seine Schätze
Ausstellungsinfo ändern

Silhouetten und Profile
Die Welt der Scherenschnitte
vom 22. März 2009 bis 28. Oktober 2009


Scherenschnitt, Schattenriss und Schattenbild sind Begriffe, die man mit Umrissdarstellungen verbindet – fast ausschließlich in schwarz-weiß. Es war über viele Jahrhunderte neben der Malerei und der Bildhauerei eine Ausdrucksform in der Kunst, die besonders nach der Erfindung des Papiers sehr beliebt war. Die Ausstellung im Steglitz-Museum möchte einen Querschnitt von Scherenschnitten zu verschiedenen Themen zeigen. Ergänzend wird über die Entwicklung und über die Geschichte sowie die unterschiedlichen Techniken informiert.


Austellung: Silhouetten und Profile
Ausstellungsinfo ändern

Zeugen und Zeugnisse der Musik in Steglitz


vom Sonntag, 31. August 2008 bis Mittwoch, 25. Februar 2009 ... zum Artikel


Menschen. Institutionen, Vereine und Schulen nimmt die Ausstellung ins Blickfeld und verfolgt deren Spuren in der Musikgeschichte des Altbezirks Steglitz:
Es geht um Musiker – Komponisten, Orchester-Dirigenten und Chorleiter, Instrumentalisten, Sänger – auch um Instrumentenbauer, um Musikschulen und allgemeinbildende Schulen mit einer musikalischen Prägung, um Orchester, Chorgemeinschaften, um Kirchenmusik und um Hausmusik und – nicht zu vergessen – um Gebäude mit Musikgeschichte.

Auf eine Besonderheit des Rahmenprogramms machen wir an dieser Stelle aufmerksam: Regelmäßig wird es unter dem Titel 'Sonntags um vier' kleine musikalische Auftritte innerhalb der Ausstellung geben, insbesondere von jungen Schülern der Steglitzer Musikschule.

Austellung: Zeugen und Zeugnisse der Musik in Steglitz
Ausstellungsinfo ändern



Überflieger
Lilienthal, Hünefeld und die Luftbrücke
2008 - Ein Jubiläumsjahr der Fliegerei


vom Sonntag, 13. April 2008 bis Sonntag, 20. Juli 2008 ... zum Artikel

Austellung: Überflieger
Ausstellungsinfo ändern

Feder,Tinte und Papier ...
Die Kultur des Schreibens - über Länder und Zeiten

vom Sonntag, 2. Dezember 2007 bis Mittwoch, 26. März 2008 ... zum Artikel

Austellung: Feder,Tinte und Papier ...
Ausstellungsinfo ändern

Verachtet mir die Meister nicht
Steglitzer Handels-, Handwerks- und Gewerbebetriebe und ihre Geschichte

vom Sonntag, 29. April 2007 bis Sonntag, 11. November 2007 ... zum Artikel

Austellung: Verachtet mir die Meister nicht
Ausstellungsinfo ändern

Ritual, Brauchtum, Zeremoniell


vom Sonntag, 11. Februar 2007 bis Samstag, 17. März 2007 ... zum Artikel

Austellung: Ritual, Brauchtum, Zeremoniell
Ausstellungsinfo ändern

Weihnachtsbräuche und Kinderträume - wie sich die Zeiten ändern.


vom Sonntag, 26. November 2006 bis Sonntag, 28. Januar 2007 ... zum Artikel

Austellung: Weihnachtsbräuche und Kinderträume - wie sich die Zeiten ändern.
Ausstellungsinfo ändern

100 Jahre Teltowkanal
Die Brücken des Kanals und ihre Geschichte(n)

vom Sonntag, 21. Mai 2006 bis Sonntag, 12. November 2006 ... zum Artikel

Austellung: 100 Jahre Teltowkanal
Ausstellungsinfo ändern

 

Ausstellungen im Steglitz-Museum | Rückschau
Gefördert aus Mitteln der Dezentralen Kulturarbeit Steglitz-Zehlendorf